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	<title>Die Offenbarung</title>
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	<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:08:35 +0000</pubDate>
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		<title>Symbole und ihre Bedeutung G-</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[               ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN]]></category>

		<category><![CDATA[02. Symbole der Offenbarung und ihre Bedeutung]]></category>

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		<description><![CDATA[
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		<title>2.1 Symbole und ihre Bedeutung A-F</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 13:04:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[               ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN]]></category>

		<category><![CDATA[02. Symbole der Offenbarung und ihre Bedeutung]]></category>

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		<description><![CDATA[Abgrund =
Jeremia 4, 23-28; Jesaja 24, 1-4.19; Offenbarung 20, 1-3; 1. Mose 1, 1-2
Adler =
5. Mose 28, 49; Habakuk 1, 6-8; Offenbarung 12, 14
Ägypten =
2. Mose 5, 2: Symbol für den Atheismus
Älteste =
Offenbarung 4, 9.11; Offb. 4, 4; Offb. 7, 11-14
Augensalbe =
Epheser 1, 17-19; Psalm 119, 18; 1. Johannes 2, 17-20; Johannes 16, 7-13
Babylon =
Verwirrung: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abgrund =<br />
Jeremia 4, 23-28; Jesaja 24, 1-4.19; Offenbarung 20, 1-3; 1. Mose 1, 1-2</p>
<p>Adler =<br />
5. Mose 28, 49; Habakuk 1, 6-8; Offenbarung 12, 14</p>
<p>Ägypten =<br />
2. Mose 5, 2: Symbol für den Atheismus</p>
<p>Älteste =<br />
Offenbarung 4, 9.11; Offb. 4, 4; Offb. 7, 11-14</p>
<p>Augensalbe =<br />
Epheser 1, 17-19; Psalm 119, 18; 1. Johannes 2, 17-20; Johannes 16, 7-13</p>
<p>Babylon =<br />
Verwirrung: 1. Mose 10, 8-10; 11, 6-9; Abfall von Gott: Offenbarung 17, 1-5</p>
<p>Babylon, die große Hure =<br />
Die &#8220;Mutter&#8221;-Kirche mit ihren Töchtern (Ökumene) in Offenbarung Kapitel 17. Das Gericht über Babylon in Kapitel 18</p>
<p>Berge, Hügel =<br />
Jesaja 2, 2.3; Jeremia 17, 3; 31, 23; 51, 24.25; Hesekiel 17, 22.23; Daniel 2, 35.44.45</p>
<p>Becher, Kelch =<br />
Psalm 11, 6; Psalm 75, 9; Jesaja 51, 17.22-23; Jeremia 25, 15-17; 40, 12</p>
<p>Bileam, Lehre des Bileam =<br />
4. Mose 22, 5 ff. Egoismus, Götzendienst</p>
<p>Bild =<br />
2. Mose 20, 4; 1. Mose 1, 26; 5. Mose 4, 25; Römer 8, 29</p>
<p>Blut =<br />
3. Mose 17, 11; 5. Mose 12, 23</p>
<p>Bogen =<br />
Psalm 7, 11.12; 45, 4.5</p>
<p>Braut des Lammes =<br />
Offenbarung 19, 7-9; 21, 2.9.10</p>
<p>Buch essen =<br />
Hesekiel 3, 1-3; Jeremia 15, 16</p>
<p>Dieb =<br />
1. Thessalonicher 5, 2; 2. Petrus 3, 10</p>
<p>Drache =<br />
Jesaja 27, 1; 20, 6; Psalm 74, 13.14; Offenbarung 12, 7-9; Hesekiel 29, 3; Jeremia 51, 34</p>
<p>Dunkelheit =<br />
2. Mose 10, 21-23; Jeremia 4, 20-28; 8, 21; Joel 2, 1-10; Apostelgeschichte 26, 18; Johannes 12, 35</p>
<p>Engel =<br />
Daniel 8, 16; 9, 21; Lukas 1, 19.26; Hebräer 1, 13.14</p>
<p>Flügel =<br />
Habakuk 1, 6-8; Jeremia 4, 13; 2. Mose 19, 4</p>
<p>Frau, reine Frau =<br />
Jeremia 6, 2; Jesaja 51, 16; 2. Korinther 11, 2; Offenbarung 14, 4</p>
<p>Frau, unreine Frau, Hure =<br />
Hesekiel 23, 2-21; Offenbarung 17, 1-5; Hosea 2, 4; 3, 1; Hesekiel 16, 15-58</p>
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		<item>
		<title>1.2 Bilder und Gleichnisse</title>
		<link>http://offenbarung.tv/?p=64</link>
		<comments>http://offenbarung.tv/?p=64#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 12:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[               ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN]]></category>

		<category><![CDATA[01. Das Buch Offenbarung verstehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum gab Gott seinem Knecht Johannes diese Offenbarung? &#8220;&#8230; seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll&#8221; #Offenbarung 1, 1
Warum hat Jesus oft in Bildern und Gleichnissen gesprochen? Er aber sprach: &#8230;
&#8230; Euch ist&#8217;s gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reichs GOttes; den andern aber in Gleichnissen, &#8230;
&#8230; DASS SIE ES NICHT SEHEN, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum gab Gott seinem Knecht Johannes diese Offenbarung? &#8220;&#8230; seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll&#8221; #Offenbarung 1, 1</p>
<p>Warum hat Jesus oft in Bildern und Gleichnissen gesprochen? Er aber sprach: &#8230;</p>
<p>&#8230; Euch ist&#8217;s gegeben, zu wissen das Geheimnis des Reichs GOttes; den andern aber in Gleichnissen, &#8230;</p>
<p>&#8230; DASS SIE ES NICHT SEHEN, ob sie es schon sehen, und nicht verstehen, ob sie es schon hören. Lukas 8, 10</p>
<p>Jesus sprach in Bildern und Gleichnissen, damit ihn nur geistlich eingestellte Menschen verstehen. Nur wer ernsthaft nach Wahrheit sucht &#8230;</p>
<p>&#8230; und vom Geist Gottes geleitet wird, wird sie verstehen. Auf diese Weise werden die Gegner Gottes entlarvt, und Gottes Volk sichtbar.</p>
<p>Die Bedeutung dieser Bilder, Gleichnisse und Symbole wird durch die Bibel erklärt. Hier 3 Beispiele:</p>
<p>1. Was ist das 4. Tier? Das vierte Tier wird DAS VIERTE REICH AUF ERDEN sein, welches wird mächtiger sein denn alle Reiche; &#8230; Daniel 7, 23&#8230;</p>
<p>2. Was sind Wasser? Die WASSER, die du gesehen hast, da die Hure sitzt, sind VÖLKER und SCHAREN und HEIDEN und SPRACHEN. Offenbarung 17, 15</p>
<p>3. Was ist ein Tag? 1 Tag = 1 Jahr. &#8220;Ich will dir aber DIE JAHRE ihrer Missetat zur ANZAHL DER TAGE machen &#8230;&#8221; Hesekiel 4, 5</p>
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		</item>
		<item>
		<title>1.1 Das Buch der Offenbarung</title>
		<link>http://offenbarung.tv/?p=61</link>
		<comments>http://offenbarung.tv/?p=61#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 12:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[               ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN]]></category>

		<category><![CDATA[01. Das Buch Offenbarung verstehen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gott gab die Offenbarung an Jesus. Jesus gab sie seinem Engel. Der gab sie Johannes. Johannes schrieb sie nieder. Offenbarung 1, 1-4.9.19
Johannes schrieb die Offenbarung auf der Felseninsel Patmos in der Ägäis und schickte das Buch an die sieben Gemeinden.
Wen errettet Gott? &#8220;Selig ist, der da LIESET, und die da HÖREN die Worte der Weissagung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gott gab die Offenbarung an Jesus. Jesus gab sie seinem Engel. Der gab sie Johannes. Johannes schrieb sie nieder. Offenbarung 1, 1-4.9.19</p>
<p>Johannes schrieb die Offenbarung auf der Felseninsel Patmos in der Ägäis und schickte das Buch an die sieben Gemeinden.</p>
<p>Wen errettet Gott? &#8220;Selig ist, der da LIESET, und die da HÖREN die Worte der Weissagung und BEHALTEN, was darinnen geschrieben ist&#8221; Offb 1,3&#8230;</p>
<p>Wer wird nach den Worten Jesu durch die Heilige Schrift offenbart? GOTT Johannes 5, 39</p>
<p>Welche Methode benutzte Jesus, um prophetische Aussagen zu erklären? Die Antwort bitte in Lukas 24, 27 lesen!</p>
<p>Antwort aus Lukas 24, 27: Und FING AN VON MOSE UND ALLEN PROPHETEN und LEGTE IHNEN ALLE SCHRIFTEN AUS, DIE VON IHM GESAGT WAREN.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Einführung</title>
		<link>http://offenbarung.tv/?p=39</link>
		<comments>http://offenbarung.tv/?p=39#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jun 2007 16:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[               ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN]]></category>

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		<description><![CDATA[folgt&#8230;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>folgt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Offenbarung Jesu</title>
		<link>http://offenbarung.tv/?p=9</link>
		<comments>http://offenbarung.tv/?p=9#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Jun 2007 17:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Horst Deckert</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Bibeltext: Luther 1545]]></category>

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		<description><![CDATA[    Die Offenbarung Jesu
    Bibeltext: Luther 1545

    Das 1. Kapitel
    1. Dies ist die Offenbarung JEsu Christi, die ihm GOtt gegeben hat,
    seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und hat sie
    gedeutet und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>    Die Offenbarung Jesu<br />
    <a href="http://www.luther-bibel-1545.de/cbib_r.htm">Bibeltext: Luther 1545</a><br />
<span id="more-9"></span><br />
    <strong>Das 1. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Dies ist die Offenbarung JEsu Christi, die ihm GOtt gegeben hat,<br />
    seinen Knechten zu zeigen, was in der Kürze geschehen soll; und hat sie<br />
    gedeutet und gesandt durch seinen Engel zu seinem Knecht Johannes,</p>
<p>    2. der bezeuget hat das Wort GOttes und das Zeugnis von JEsu Christo,<br />
    was er gesehen hat.</p>
<p>    3. Selig ist, der da lieset, und die da hören die Worte der Weissagung<br />
    und behalten, was darinnen geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.</p>
<p>    4. Johannes den sieben Gemeinden in Asien: Gnade sei mit euch und<br />
    Friede von dem, der da ist, und der da war, und der da kommt, und von<br />
    den sieben Geistern, die da sind vor seinem Stuhl,</p>
<p>    5. und von JEsu Christo, welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborne<br />
    von den Toten und ein Fürst der Könige auf Erden; der uns geliebet hat<br />
    und gewaschen von den Sünden mit seinem Blut</p>
<p>    6. und hat uns zu Königen und Priestern gemacht vor GOtt und seinem<br />
    Vater: demselbigen sei Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.</p>
<p>    7. Siehe, er kommt mit den Wolken; und es werden ihn sehen alle Augen,<br />
    und die ihn gestochen haben; und werden heulen alle Geschlechter der<br />
    Erde. Ja, Amen.</p>
<p>    8. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der HErr,<br />
    der da ist, und der da war, und der da kommt, der Allmächtige.</p>
<p>    9. Ich, Johannes, der auch euer Bruder und Mitgenosse an der Trübsal<br />
    ist und am Reich und an der Geduld JEsu Christi, war auf der Insel, die<br />
    da heißt Patmos, um des Wortes GOttes willen und des Zeugnisses JEsu<br />
    Christi.</p>
<p>    10. Ich war im Geist an des HErrn Tag und hörete hinter mir eine große<br />
    Stimme als einer Posaune,</p>
<p>    11. die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte; und<br />
    was du siehest, das schreibe in ein Buch und sende es zu den Gemeinden<br />
    in Asien, gen Ephesus und gen Smyrna und gen Pergamus und gen Thyatira<br />
    und gen Sardes und gen Philadelphia und gen Laodicea.</p>
<p>    12. Und ich wandte mich um, zu sehen nach der Stimme, die mit mir<br />
    redete. Und als ich mich wandte, sah ich sieben güldene Leuchter</p>
<p>    13. und mitten unter den sieben Leuchtern einen, der war eines<br />
    Menschen Sohn gleich, der war angetan mit einem Kittel und begürtet um<br />
    die Brust mit einem güldenen Gürtel.</p>
<p>    14. Sein Haupt aber und sein Haar war weiß wie weiße Wolle, wie der<br />
    Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme</p>
<p>    15. und seine Füße gleich wie Messing, das im Ofen glühet, und seine<br />
    Stimme wie groß Wasserrauschen;</p>
<p>    16. und hatte sieben Sterne in seiner rechten Hand, und aus seinem<br />
    Munde ging ein scharf, zweischneidig Schwert, und sein Angesicht<br />
    leuchtete wie die helle Sonne.</p>
<p>    17. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen wie ein Toter. Und<br />
    er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich<br />
    nicht! Ich bin der Erste und der Letzte</p>
<p>    18. und der Lebendige. Ich war tot; und siehe, ich bin lebendig von<br />
    Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel der Hölle und des Todes.</p>
<p>    19. Schreibe, was du gesehen hast, und was da ist, und was geschehen<br />
    soll danach,</p>
<p>    20. das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner<br />
    rechten Hand, und die sieben güldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind<br />
    Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter, die du gesehen<br />
    hast, sind sieben Gemeinden.</p>
<p>    <strong>Das 2. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und dem Engel der Gemeinde zu Ephesus schreibe: Das saget, der da<br />
    hält die sieben Sterne in seiner Rechten, der da wandelt mitten unter<br />
    den sieben güldenen Leuchtern:</p>
<p>    2. Ich weiß deine Werke und deine Arbeit und deine Geduld, und daß du<br />
    die Bösen nicht tragen kannst und hast versucht die, so da sagen, sie<br />
    seien Apostel, und sind&#8217;s nicht, und hast sie Lügner erfunden,</p>
<p>    3. und verträgest und hast Geduld, und um meines Namens willen<br />
    arbeitest du und bist nicht müde worden.</p>
<p>    4. Aber ich habe wider dich, daß du die erste Liebe verlässest.</p>
<p>    5. Gedenke, wovon du gefallen bist, und tu Buße und tu die ersten<br />
    Werke! Wo aber nicht, werde ich dir kommen bald und deinen Leuchter<br />
    wegstoßen von seiner Stätte, wo du nicht Buße tust.</p>
<p>    6. Aber das hast du, daß du die Werke der Nikolaiten hassest, welche<br />
    ich auch hasse.</p>
<p>    7. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer<br />
    überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Holz des Lebens, das im<br />
    Paradies GOttes ist.</p>
<p>    8. Und dem Engel der Gemeinde zu Smyrna schreibe: Das saget der Erste<br />
    und der Letzte, der tot war und ist lebendig worden:</p>
<p>    9. Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist<br />
    aber reich) und die Lästerung von denen die da sagen, sie sind Juden,<br />
    und sind&#8217;s nicht, sondern sind des Satans Schule.</p>
<p>    10. Fürchte dich vor der keinem, das du leiden wirst. Siehe, der<br />
    Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, auf daß ihr versucht<br />
    werdet; und werdet Trübsal haben zehn Tage. Sei getreu bis an den Tod,<br />
    so will ich dir die Krone des Lebens geben.</p>
<p>    11. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer<br />
    überwindet, dem soll kein Leid geschehen von dem andern Tode.</p>
<p>    12. Und dem Engel der Gemeinde zu Pergamus schreibe: Das saget, der da<br />
    hat das scharfe, zweischneidige Schwert:</p>
<p>    13. Ich weiß, was du tust, und wo du wohnest, da des Satans Stuhl ist,<br />
    und hältst an meinem Namen und hast meinen Glauben nicht verleugnet,<br />
    auch in den Tagen, in welchen Antipas, mein treuer Zeuge, bei euch<br />
    getötet ist, da der Satan wohnet.</p>
<p>    14. Aber ich habe ein Kleines wider dich, daß du daselbst hast, die an<br />
    der Lehre Bileams halten, welcher lehrete durch den Balak ein Ärgernis<br />
    aufrichten vor den Kindern Israel, zu essen der Götzenopfer und Hurerei<br />
    treiben.</p>
<p>    15. Also hast du auch, die an der Lehre der Nikolaiten halten. Das<br />
    hasse ich.</p>
<p>    16. Tu Buße; wo aber nicht, so werde ich dir bald kommen und mit ihnen<br />
    kriegen durch das Schwert meines Mundes.</p>
<p>    17. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt: Wer<br />
    überwindet, dem will ich zu essen geben von dem verborgenen Manna und<br />
    will ihm geben ein gut Zeugnis und mit dem Zeugnis einen neuen Namen<br />
    geschrieben, welchen niemand kennet, denn der ihn empfänget.</p>
<p>    18. Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe: Das saget der<br />
    Sohn GOttes, der Augen hat wie die Feuerflamme und seine Füße gleich<br />
    wie Messing:</p>
<p>    19. Ich weiß deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen<br />
    Glauben und deine Geduld, und daß du je länger je mehr tust.</p>
<p>    20. Aber ich habe ein Kleines wider dich, daß du lässest das Weib<br />
    Isebel, die da spricht, sie sei eine Prophetin, lehren und verführen<br />
    meine Knechte, Hurerei treiben und Götzenopfer essen.</p>
<p>    21. Und ich habe ihr Zeit gegeben, daß sie sollte Buße tun für ihre<br />
    Hurerei; und sie tut nicht Buße.</p>
<p>    22. Siehe, ich werfe sie in ein Bett, und die mit ihr die Ehe<br />
    gebrochen haben, in große Trübsal, wo sie nicht Buße tun für ihre Werke.</p>
<p>    23. Und ihre Kinder will ich zu Tode schlagen. Und sollen erkennen<br />
    alle Gemeinden, daß ich bin, der die Nieren und Herzen erforschet; und<br />
    werde geben einem jeglichen unter euch nach euren Werken.</p>
<p>    24. Euch aber sage ich und den andern, die zu Thyatira sind, die nicht<br />
    haben solche Lehre, und die nicht erkannt haben die Tiefen des Satans<br />
    (als sie sagen): Ich will nicht auf euch werfen eine andere Last.</p>
<p>    25. Doch was ihr habt, das haltet, bis daß ich komme.</p>
<p>    26. Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will<br />
    ich Macht geben über die Heiden.</p>
<p>    27. Und er soll sie weiden mit einer eisernen Rute, und wie eines<br />
    Töpfers Gefäß soll er sie zerschmeißen,</p>
<p>    28. wie ich von meinem Vater empfangen habe; und will ihm geben den<br />
    Morgenstern.</p>
<p>    29. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!</p>
<p>    <strong>Das 3. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und dem Engel der Gemeinde zu Sardes schreibe: Das saget, der die<br />
    Geister GOttes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke; denn du<br />
    hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.</p>
<p>    2. Sei wacker und stärke das andere, das sterben will; denn ich habe<br />
    deine Werke nicht völlig erfunden vor GOtt.</p>
<p>    3. So gedenke nun, wie du empfangen und gehöret hast, und halte es und<br />
    tu Buße! So du nicht wirst wachen, werde ich über dich kommen wie ein<br />
    Dieb, und wirst nicht wissen, welche Stunde ich über dich kommen werde.</p>
<p>    4. Du hast auch wenig Namen zu Sardes, die nicht ihre Kleider besudelt<br />
    haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern; denn sie<br />
    sind&#8217;s wert.</p>
<p>    5. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angelegt werden, und<br />
    ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich<br />
    will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.</p>
<p>    6. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!</p>
<p>    7. Und dem Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Das saget der<br />
    Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut<br />
    und niemand zuschließet, der zuschließet und niemand auftut:</p>
<p>    8. Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene<br />
    Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft<br />
    und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet.</p>
<p>    9. Siehe, ich werde geben aus des Satanas Schule, die da sagen, sind<br />
    Juden, und sind&#8217;s nicht, sondern lügen. Siehe, ich will sie machen, daß<br />
    sie kommen sollen und anbeten zu deinen Füßen und erkennen, daß ich<br />
    dich geliebet habe.</p>
<p>    10. Dieweil du hast behalten das Wort meiner Geduld, will ich auch<br />
    dich behalten vor der Stunde der Versuchung, die kommen wird über den<br />
    ganzen Weltkreis, zu versuchen, die da wohnen auf Erden.</p>
<p>    11. Siehe, ich komme bald! Halte, was du hast, daß niemand deine Krone<br />
    nehme!</p>
<p>    12. Wer überwindet den will ich machen zum Pfeiler in dem Tempel<br />
    meines GOttes, und soll nicht mehr hinausgehen. Und will auf ihn<br />
    schreiben den Namen meines GOttes und den Namen des neuen Jerusalem,<br />
    der Stadt meines GOttes, die vom Himmel herniederkommt, von meinem<br />
    GOtt, und meinen Namen, den neuen.</p>
<p>    13. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!</p>
<p>    14. Und dem Engel der Gemeinde zu Laodicea schreibe: Das saget Amen,<br />
    der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Kreatur GOttes:</p>
<p>    15. Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß<br />
    du kalt oder warm wärest!</p>
<p>    16. Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich<br />
    ausspeien aus meinem Munde.</p>
<p>    17. Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts,<br />
    und weißt nicht, daß du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß.</p>
<p>    18. Ich rate dir, daß du Gold von mir kaufest, das mit Feuer<br />
    durchläutert ist, daß du reich werdest, und weiße Kleider, daß du dich<br />
    antust, und nicht offenbaret werde die Schande deiner Blöße; und salbe<br />
    deine Augen mit Augensalbe, daß du sehen mögest.</p>
<p>    19. Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun<br />
    fleißig und tu Buße!</p>
<p>    20. Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. So jemand meine Stimme<br />
    hören wird und die Tür auftun, zu dem werde ich eingehen und das<br />
    Abendmahl mit ihm halten und er mit mir.</p>
<p>    21. Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Stuhl zu<br />
    sitzen; wie ich überwunden habe und bin gesessen mit meinem Vater auf<br />
    seinem Stuhl.</p>
<p>    22. Wer Ohren hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!</p>
<p>    <span style="font-size: 10pt;">Das 4. Kapitel</span></p>
<p>    1. Danach sah ich, und siehe, eine Tür ward aufgetan im Himmel; und<br />
    die erste Stimme, die ich gehöret hatte mit mir reden als eine Posaune,<br />
    die sprach: Steig her; ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen<br />
    soll.</p>
<p>    2. Und alsobald war ich im Geist. Und siehe, ein Stuhl ward gesetzt im<br />
    Himmel, und auf dem Stuhl saß einer.</p>
<p>    3. Und der da saß, war gleich anzusehen wie der Stein Jaspis und<br />
    Sardis; und ein Regenbogen war um den Stuhl, gleich anzusehen wie ein<br />
    Smaragd.</p>
<p>    4. Und um den Stuhl waren vierundzwanzig Stühle; und auf den Stühlen<br />
    saßen vierundzwanzig Älteste, mit weißen Kleidern angetan, und hatten<br />
    auf ihren Häuptern güldene Kronen.</p>
<p>    5. Und von dem Stuhl gingen aus Blitze, Donner und Stimmen; und sieben<br />
    Fackeln mit Feuer brannten vor dem Stuhl, welches sind die sieben<br />
    Geister GOttes.</p>
<p>    6. Und vor dem Stuhl war ein gläsern Meer gleich dem Kristall und<br />
    mitten im Stuhl und um den Stuhl vier Tiere voll Augen, vorne und hinten.</p>
<p>    7. Und das erste Tier war gleich einem Löwen, und das andere Tier war<br />
    gleich einem Kalbe, und das dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch und<br />
    das vierte Tier gleich einem fliegenden Adler.</p>
<p>    8. Und ein jegliches der vier Tiere hatte sechs Flügel umher, und<br />
    waren inwendig voll Augen; und hatten keine Ruhe Tag und Nacht und<br />
    sprachen: Heilig, heilig, heilig ist GOtt, der HErr, der Allmächtige,<br />
    der da war, und der da ist, und der da kommt!</p>
<p>    9. Und da die Tiere gaben Preis und Ehre und Dank dem, der auf dem<br />
    Stuhl saß, der da lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit,</p>
<p>    10. fielen die vierundzwanzig Ältesten vor den, der auf dem Stuhl saß,<br />
    und beteten an den, der da lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit, und warfen<br />
    ihre Kronen vor den Stuhl und sprachen:</p>
<p>    11. HErr, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du<br />
    hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen<br />
    und sind geschaffen.</p>
<p>    <strong>Das 5. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah in der rechten Hand des, der auf dem Stuhl saß, ein<br />
    Buch, geschrieben inwendig und auswendig, versiegelt mit sieben Siegeln.</p>
<p>    2. Und ich sah einen starken Engel predigen mit großer Stimme: Wer ist<br />
    würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen?</p>
<p>    3. Und niemand im Himmel noch auf Erden noch unter der Erde konnte das<br />
    Buch auftun und hineinsehen.</p>
<p>    4. Und ich weinete sehr, daß niemand würdig erfunden ward, das Buch<br />
    aufzutun und zu lesen noch hineinzusehen.</p>
<p>    5. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es<br />
    hat überwunden der Löwe, der da ist vom Geschlecht Judas, die Wurzel<br />
    Davids, aufzutun das Buch und zu brechen seine sieben Siegel.</p>
<p>    6. Und ich sah, und siehe, mitten im Stuhl und den vier Tieren und<br />
    mitten unter den Ältesten stund ein Lamm, wie es erwürget wäre, und<br />
    hatte sieben Hörner und sieben Augen, welches sind die sieben Geister<br />
    GOttes, gesandt in alle Lande.</p>
<p>    7. Und es kam und nahm das Buch aus der rechten Hand des, der auf dem<br />
    Stuhl saß.</p>
<p>    8. Und da es das Buch nahm, da fielen die vier Tiere und die<br />
    vierundzwanzig Ältesten vor das Lamm und hatten ein jeglicher Harfen<br />
    und güldene Schalen voll Räuchwerks, welches sind die Gebete der<br />
    Heiligen,</p>
<p>    9. und sangen ein neu Lied und sprachen: Du bist würdig, zu nehmen das<br />
    Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist erwürget und hast uns GOtt<br />
    erkauft mit deinem Blut aus allerlei Geschlecht und Zungen und Volk und<br />
    Heiden</p>
<p>    10. und hast uns unserm GOtt zu Königen und Priestern gemacht, und wir<br />
    werden Könige sein auf Erden.</p>
<p>    11. Und ich sah und hörete eine Stimme vieler Engel um den Stuhl und<br />
    um die Tiere und um die Ältesten her; und ihre Zahl war viel tausendmal<br />
    tausend.</p>
<p>    12. Und sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das erwürget ist, ist<br />
    würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre<br />
    und Preis und Lob.</p>
<p>    13. Und alle Kreatur, die im Himmel ist und auf Erden und unter der<br />
    Erde und im Meer, und alles, was drinnen ist, hörete ich sagen zu dem,<br />
    der auf dem Stuhl saß, und zu dem Lamm: Lob und Ehre und Preis und<br />
    Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!</p>
<p>    14. Und die vier Tiere sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten<br />
    fielen nieder und beteten an den, der da lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
<p>    <strong>Das 6. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah, daß das Lamm der Siegel eins auftat. Und ich hörete<br />
    der vier Tiere eines sagen als mit einer Donnerstimme: Komm und siehe zu!</p>
<p>    2. Und ich sah, und siehe, ein weiß Pferd, und der daraufsaß, hatte<br />
    einen Bogen; und ihm ward gegeben eine Krone; und er zog aus zu<br />
    überwinden, und daß er siegete.</p>
<p>    3. Und da es das andere Siegel auftat, hörete ich das andere Tier<br />
    sagen: Komm und siehe zu!</p>
<p>    4. Und es ging heraus ein ander Pferd, das war rot; und dem, der<br />
    daraufsaß, ward gegeben, den Frieden zu nehmen von der Erde, und daß<br />
    sie sich untereinander erwürgten; und ihm ward ein groß Schwert gegeben.</p>
<p>    5. Und da es das dritte Siegel auftat, hörete ich das dritte Tier<br />
    sagen: Komm und siehe zu! Und ich sah, und siehe, ein schwarz Pferd,<br />
    und der daraufsaß, hatte eine Waage in seiner Hand.</p>
<p>    6. Und ich hörete eine Stimme unter den vier Tieren sagen: Ein Maß<br />
    Weizen um einen Groschen und drei Maß Gerste um einen Groschen; und dem<br />
    Öle und Wein tu kein Leid.</p>
<p>    7. Und da es das vierte Siegel auftat, hörete ich die Stimme des<br />
    vierten Tieres sagen: Komm und siehe zu!</p>
<p>    8. Und siehe, und ich sah ein fahl Pferd, und der daraufsaß, des Name<br />
    hieß Tod, und die Hölle folgte ihm nach. Und ihnen ward Macht gegeben,<br />
    zu töten das vierte Teil auf der Erde mit dem Schwert und Hunger und<br />
    mit dem Tod und durch die Tiere auf Erden.</p>
<p>    9. Und da es das fünfte Siegel auftat, sah ich unter dem Altar die<br />
    Seelen derer, die erwürget waren um des Wortes GOttes willen und um des<br />
    Zeugnisses willen, das sie hatten.</p>
<p>    10. Und sie schrieen mit großer Stimme und sprachen: HErr, du Heiliger<br />
    und Wahrhaftiger, wie lange richtest du und rächst nicht unser Blut an<br />
    denen, die auf der Erde wohnen?</p>
<p>    11. Und ihnen wurde gegeben einem jeglichen ein weiß Kleid; und ward<br />
    zu ihnen gesagt, daß sie ruhten noch eine kleine Zeit, bis daß vollends<br />
    dazukämen ihre Mitknechte und Brüder, die auch sollten noch getötet<br />
    werden gleich wie sie.</p>
<p>    12. Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat; und siehe, da ward<br />
    ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack,<br />
    und der Mond ward wie Blut.</p>
<p>    13. Und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein<br />
    Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Winde bewegt wird.</p>
<p>    14. Und der Himmel entwich wie ein eingewickelt Buch; und alle Berge<br />
    und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern.</p>
<p>    15. Und die Könige auf Erden und die Obersten und die Reichen und die<br />
    Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien<br />
    verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen</p>
<p>    16. und sprachen zu den Bergen und Felsen: Fallet auf uns und verbergt<br />
    uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn<br />
    des Lammes;</p>
<p>    17. denn es ist kommen der große Tag seines Zorns, und wer kann<br />
    bestehen?</p>
<p>    <strong>Das 7. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und danach sah ich vier Engel stehen auf den vier Ecken der Erde,<br />
    die hielten die vier Winde der Erde, auf daß kein Wind über die Erde<br />
    bliese noch über das Meer noch über einigen Baum.</p>
<p>    2. Und ich sah einen andern Engel aufsteigen von der Sonne Aufgang,<br />
    der hatte das Siegel des lebendigen GOttes und schrie mit großer Stimme<br />
    zu den vier Engeln, welchen gegeben ist, zu beschädigen die Erde und<br />
    das Meer.</p>
<p>    3. Und er sprach: Beschädiget die Erde nicht noch das Meer noch die<br />
    Bäume, bis daß wir versiegeln die Knechte unsers GOttes an ihren Stirnen.</p>
<p>    4. Und ich hörete die Zahl derer, die versiegelt wurden,<br />
    hundertvierundvierzigtausend, die versiegelt waren von allen<br />
    Geschlechtern der Kinder Israel:</p>
<p>    5. von dem Geschlechte Juda zwölftausend versiegelt; von dem<br />
    Geschlechte Ruben zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Gad<br />
    zwölftausend versiegelt;</p>
<p>    6. von dem Geschlechte Asser zwölftausend versiegelt; von dem<br />
    Geschlechte Naphthali zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte<br />
    Manasse zwölftausend versiegelt;</p>
<p>    7. von dem Geschlechte Simeon zwölftausend versiegelt; von dem<br />
    Geschlechte Levi zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte Isaschar<br />
    zwölftausend versiegelt;</p>
<p>    8. von dem Geschlechte Sebulon zwölftausend versiegelt; von dem<br />
    Geschlechte Joseph zwölftausend versiegelt; von dem Geschlechte<br />
    Benjamin zwölftausend versiegelt.</p>
<p>    9. Danach sah ich, und siehe, eine große Schar, welche niemand zählen<br />
    konnte, aus allen Heiden und Völkern und Sprachen vor dem Stuhl stehend<br />
    und vor dem Lamm, angetan mit weißen Kleidern und Palmen in ihren Händen,</p>
<p>    10. schrieen mit großer Stimme und sprachen: Heil sei dem, der auf dem<br />
    Stuhl sitzt, unserm GOtt, und dem Lamm!</p>
<p>    11. Und alle Engel stunden um den Stuhl und um die Ältesten und um die<br />
    vier Tiere und fielen vor dem Stuhl auf ihr Angesicht und beteten GOtt an</p>
<p>    12. und sprachen: Amen! Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis<br />
    und Kraft und Stärke sei unserm GOtt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.</p>
<p>    13. Und es antwortete der Ältesten einer und sprach zu mir: Wer sind<br />
    diese, mit den weißen Kleidern angetan, und woher sind sie kommen?</p>
<p>    14. Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es. Und er sprach zu mir:<br />
    Diese sind&#8217;s, die kommen sind aus großer Trübsal und haben ihre Kleider<br />
    gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes.</p>
<p>    15. Darum sind sie vor dem Stuhl GOttes und dienen ihm Tag und Nacht<br />
    in seinem Tempel. Und der auf dem Stuhl sitzt, wird über ihnen wohnen.</p>
<p>    16. Sie wird nicht mehr hungern noch dürsten; es wird auch nicht auf<br />
    sie fallen die Sonne oder irgend eine Hitze.</p>
<p>    17. Denn das Lamm mitten im Stuhl wird sie weiden und leiten zu den<br />
    lebendigen Wasserbrunnen; und GOtt wird abwischen alle Tränen von ihren<br />
    Augen.</p>
<p>    <strong>Das 8. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und da es das siebente Siegel auftat, ward eine Stille in dem<br />
    Himmel bei einer halben Stunde.</p>
<p>    2. Und ich sah sieben Engel, die da traten vor GOtt, und ihnen wurden<br />
    sieben Posaunen gegeben.</p>
<p>    3. Und ein anderer Engel kam und trat an den Altar und hatte ein<br />
    gülden Räuchfaß; und ihm ward viel Räuchwerks gegeben, daß er gäbe zum<br />
    Gebet aller Heiligen auf den güldenen Altar vor dem Stuhl.</p>
<p>    4. Und der Rauch des Räuchwerks vom Gebet der Heiligen ging auf von<br />
    der Hand des Engels vor GOtt.</p>
<p>    5. Und der Engel nahm das Räuchfaß und füllete es mit Feuer vom Altar<br />
    und schüttete es auf die Erde. Und da geschahen Stimmen und Donner und<br />
    Blitze und Erdbeben.</p>
<p>    6. Und die sieben Engel mit den sieben Posaunen hatten sich gerüstet<br />
    zu posaunen.</p>
<p>    7. Und der erste Engel posaunete. Und es ward ein Hagel und Feuer, mit<br />
    Blut gemenget, und fiel auf die Erde. Und das dritte Teil der Bäume<br />
    verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.</p>
<p>    8. Und der andere Engel posaunete. Und es fuhr wie ein großer Berg mit<br />
    Feuer brennend ins Meer. Und das dritte Teil des Meeres ward Blut,</p>
<p>    9. und das dritte Teil der lebendigen Kreaturen im Meer starb, und das<br />
    dritte Teil der Schiffe wurde verderbet.</p>
<p>    10. Und der dritte Engel posaunete. Und es fiel ein großer Stern vom<br />
    Himmel; der brannte wie eine Fackel und fiel auf das dritte Teil der<br />
    Wasserströme und über die Wasserbrunnen.</p>
<p>    11. Und der Name des Sterns heißt Wermut; und das dritte Teil ward<br />
    Wermut. Und viel Menschen starben von den Wassern, daß sie waren so<br />
    bitter worden.</p>
<p>    12. Und der vierte Engel posaunete. Und es ward geschlagen das dritte<br />
    Teil der Sonne und das dritte Teil des Mondes und das dritte Teil der<br />
    Sterne, daß ihr drittes Teil verfinstert ward, und der Tag das dritte<br />
    Teil nicht schien und die Nacht desselbigengleichen.</p>
<p>    13. Und ich sah und hörete einen Engel fliegen mitten durch den Himmel<br />
    und sagen mit großer Stimme: Wehe, wehe, wehe denen, die auf Erden<br />
    wohnen, vor den andern Stimmen der Posaune der drei Engel, die noch<br />
    posaunen sollen!</p>
<p>    <strong>Das 9. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und der fünfte Engel posaunete. Und ich sah einen Stern, gefallen<br />
    vom Himmel auf die Erde, und ihm ward der Schlüssel zum Brunnen des<br />
    Abgrunds gegeben.</p>
<p>    2. Und er tat den Brunnen des Abgrunds auf. Und es ging auf ein Rauch<br />
    aus dem Brunnen wie ein Rauch eines großen Ofens; und es ward<br />
    verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens.</p>
<p>    3. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde. Und ihnen ward<br />
    Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben.</p>
<p>    4. Und es ward zu ihnen gesagt, daß sie nicht beleidigten das Gras auf<br />
    Erden noch kein Grünes noch keinen Baum, sondern allein die Menschen,<br />
    die nicht haben das Siegel GOttes an ihren Stirnen.</p>
<p>    5. Und es ward ihnen gegeben, daß sie nicht töteten, sondern sie<br />
    quäleten fünf Monden lang; und ihre Qual war wie eine Qual vom<br />
    Skorpion, wenn er einen Menschen hauet.</p>
<p>    6. Und in denselbigen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und<br />
    nicht finden; werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen<br />
    fliehen.</p>
<p>    7. Und die Heuschrecken sind gleich den Rossen, die zum Kriege bereit<br />
    sind; und auf ihrem Haupt wie Kronen dem Golde gleich und ihr Antlitz<br />
    gleich der Menschen Antlitz.</p>
<p>    8. Und hatten Haar wie Weiberhaar, und ihre Zähne waren wie der Löwen.</p>
<p>    9. Und hatten Panzer wie eiserne Panzer; und das Rasseln ihrer Flügel<br />
    wie das Rasseln an den Wagen vieler Rosse, die in den Krieg laufen.</p>
<p>    10. Und hatten Schwänze gleich den Skorpionen, und es waren Stacheln<br />
    an ihren Schwänzen; und ihre Macht war, zu beleidigen die Menschen fünf<br />
    Monden lang.</p>
<p>    11. Und hatten über sich einen König, einen Engel aus dem Abgrund; des<br />
    Name heißt auf hebräisch Abaddon, und auf griechisch hat er den Namen<br />
    Apollyon.</p>
<p>    12. Ein Wehe ist dahin; siehe, es kommen noch zwei Wehe nach dem.</p>
<p>    13. Und der sechste Engel posaunete. Und ich hörete eine Stimme aus<br />
    den vier Ecken des güldenen Altars vor GOtt,</p>
<p>    14. die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: Löse auf<br />
    die vier Engel, gebunden an dem großen Wasserstrom Euphrat.</p>
<p>    15. Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf eine Stunde<br />
    und auf einen Tag und auf einen Monden und auf ein Jahr, daß sie<br />
    töteten das dritte Teil der Menschen.</p>
<p>    16. Und die Zahl des reisigen Zeuges war viel tausendmal tausend; und<br />
    ich hörete ihre Zahl.</p>
<p>    17. Und also sah ich die Rosse im Gesichte, und die daraufsaßen, daß<br />
    sie hatten feurige und gelbe und schwefelige Panzer; und die Häupter<br />
    der Rosse wie die Häupter der Löwen; und aus ihrem Munde ging Feuer und<br />
    Rauch und Schwefel.</p>
<p>    18. Von diesen dreien ward getötet der dritte Teil der Menschen von<br />
    dem Feuer und Rauch und Schwefel, der aus ihrem Munde ging.</p>
<p>    19. Denn ihre Macht war in ihrem Munde, und ihre Schwänze waren den<br />
    Schlangen gleich, und hatten Häupter, und mit denselbigen taten sie<br />
    Schaden.</p>
<p>    20. Und blieben noch Leute, die nicht getötet wurden von diesen Plagen<br />
    noch, Buße taten für die Werke ihrer Hände, daß sie nicht anbeteten die<br />
    Teufel und die güldenen, silbernen, ehernen, steinernen und hölzernen<br />
    Götzen, welche weder sehen noch hören noch wandeln können,</p>
<p>    21. die auch nicht Buße taten für ihre Morde, Zauberei, Hurerei und<br />
    Dieberei.</p>
<p>    <strong>Das 10. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah einen andern starken Engel vom Himmel herabkommen, der<br />
    war mit einer Wolke bekleidet, und ein Regenbogen auf seinem Haupt und<br />
    sein Antlitz wie die Sonne und seine Füße wie die Feuerpfeiler.</p>
<p>    2. Und er hatte in seiner Hand ein Büchlein aufgetan; und er setzte<br />
    seinen rechten Fuß auf das Meer und den linken auf die Erde.</p>
<p>    3. Und er schrie mit großer Stimme wie ein Löwe brüllet; und da er<br />
    schrie, redeten sieben Donner ihre Stimmen.</p>
<p>    4. Und da die sieben Donner ihre Stimmen geredet hatten, wollte ich<br />
    sie schreiben. Da hörete ich eine Stimme vom Himmel sagen zu mir:<br />
    Versiegle, was die sieben Donner geredet haben; dieselbigen schreibe<br />
    nicht.</p>
<p>    5. Und der Engel, den ich sah stehen auf dem Meer und auf der Erde,<br />
    hub seine Hand auf gen Himmel</p>
<p>    6. und schwur bei dem Lebendigen von Ewigkeit zu Ewigkeit, der den<br />
    Himmel geschaffen hat, und was darinnen ist, und die Erde, und was<br />
    darinnen ist, und das Meer, und was darinnen ist, daß hinfort keine<br />
    Zeit mehr sein soll,</p>
<p>    7. sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er<br />
    posaunen wird, so soll vollendet werden das Geheimnis GOttes, wie er<br />
    hat verkündiget seinen Knechten und Propheten.</p>
<p>    8. Und ich hörete eine Stimme vom Himmel abermal mit mir reden und<br />
    sagen: Gehe hin, nimm das offene Büchlein von der Hand des Engels, der<br />
    auf dem Meer und auf der Erde stehet.</p>
<p>    9. Und ich ging hin zum Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein!<br />
    Und er sprach zu mir: Nimm hin und verschlinge es; und es wird dich im<br />
    Bauch grimmen, aber in deinem Munde wird&#8217;s süß sein wie Honig;</p>
<p>    10. Und ich nahm das Büchlein von der Hand des Engels und verschlang<br />
    es; und es war süß in meinem Munde wie Honig; und da ich&#8217;s gegessen<br />
    hatte, grimmete mich&#8217;s im Bauch.</p>
<p>    11. Und er sprach zu mir: Du mußt abermal weissagen den Völkern und<br />
    Heiden und Sprachen und vielen Königen.</p>
<p>    <strong>Das 11. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und es ward mir ein Rohr gegeben, einem Stecken gleich,<br />
    und sprach: Stehe auf und miß den Tempel GOttes und den Altar, und die<br />
    darinnen anbeten.</p>
<p>    2. Aber den innern Chor des Tempels wirf hinaus und miß ihn nicht;<br />
    denn er ist den Heiden gegeben; und die heilige Stadt werden sie<br />
    zertreten zweiundvierzig Monden.</p>
<p>    3. Und ich will meine zween Zeugen geben, und sie sollen weissagen<br />
    tausend zweihundertundsechzig Tage, angetan mit Säcken.</p>
<p>    4. Diese sind zween Ölbäume und zwo Fackeln, stehend vor dem GOtt der<br />
    Erde.</p>
<p>    5. Und so jemand sie will beleidigen, so gehet das Feuer aus ihrem<br />
    Munde und verzehret ihre Feinde; und so jemand sie will beleidigen, der<br />
    muß also getötet werden.</p>
<p>    6. Diese haben Macht, den Himmel zu verschließen, daß es nicht regne<br />
    in den Tagen ihrer Weissagung; und haben Macht über das Wasser, zu<br />
    wandeln in Blut und zu schlagen die Erde mit allerlei Plage, so oft sie<br />
    wollen.</p>
<p>    7. Und wenn sie ihr Zeugnis geendet haben, so wird das Tier, das aus<br />
    dem Abgrund aufsteiget, mit ihnen einen Streit halten und wird sie<br />
    überwinden und wird sie töten.</p>
<p>    8. Und ihre Leichname werden liegen auf der Gasse der großen Stadt,<br />
    die da heißt geistlich die Sodom und Ägypten, da unser HErr gekreuziget<br />
    ist.</p>
<p>    9. Und es werden ihre Leichname etliche von den Völkern und<br />
    Geschlechtern und Sprachen drei Tage und einen halben sehen; und werden<br />
    ihre Leichname nicht lassen in Gräber legen.</p>
<p>    10. Und die auf Erden wohnen, werden sich freuen über sie und<br />
    wohlleben und Geschenke untereinander senden; denn diese zween<br />
    Propheten quäleten; die auf Erden wohneten.</p>
<p>    11. Und nach dreien Tagen und einem halben fuhr in sie der Geist des<br />
    Lebens von GOtt, und sie traten auf ihre Füße; und eine große Furcht<br />
    fiel über die, so sie sahen.</p>
<p>    12. Und sie höreten eine große Stimme vom Himmel zu ihnen sagen:<br />
    Steiget herauf! Und sie stiegen auf in den Himmel in einer Wolke; und<br />
    es sahen sie ihre Feinde.</p>
<p>    13. Und zu derselbigen Stunde ward ein groß Erdbeben, und das zehnte<br />
    Teil der Stadt fiel; und wurden getötet in dem Erdbeben siebentausend<br />
    Namen der Menschen; und die andern erschraken und gaben Ehre dem GOtt<br />
    des Himmels.</p>
<p>    14. Das andere Wehe ist dahin; siehe, das dritte Wehe kommt schnell!</p>
<p>    15. Und der siebente Engel posaunete. Und es wurden große Stimmen im<br />
    Himmel, die sprachen: Es sind die Reiche der Welt unsers HErrn und<br />
    seines Christus worden; und er wird regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
<p>    16. Und die vierundzwanzig Ältesten, die vor GOtt auf ihren Stühlen<br />
    saßen fielen auf ihr Angesicht und beteten GOtt an.</p>
<p>    17. Und sprachen: Wir danken dir, HErr, allmächtiger GOtt, der du bist<br />
    und warst und künftig bist, daß du hast angenommen deine große Kraft<br />
    und herrschest.</p>
<p>    18. Und die Heiden sind zornig worden, und es ist kommen dein Zorn und<br />
    die Zeit der Toten, zu richten und zu geben den Lohn deinen Knechten,<br />
    den Propheten, und den Heiligen und denen, die deinen Namen fürchten,<br />
    den Kleinen und den Großen, und zu verderben, die die Erde verderbet<br />
    haben.</p>
<p>    19. Und der Tempel GOttes ward aufgetan im Himmel, und die Arche<br />
    seines Testaments ward in seinem Tempel gesehen; und es geschahen<br />
    Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.</p>
<p>    <strong>Das 12. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und es erschien ein groß Zeichen im Himmel: ein Weib,<br />
    mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem<br />
    Haupt eine Krone von zwölf Sternen.</p>
<p>    2. Und sie war schwanger und schrie und war in Kindesnöten und hatte<br />
    große Qual zur Geburt.</p>
<p>    3. Und es erschien ein ander Zeichen im Himmel; und siehe, ein großer,<br />
    roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen<br />
    Häuptern sieben Kronen.</p>
<p>    4. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne und warf sie auf<br />
    die Erde. Und der Drache trat vor das Weib, die gebären sollte, auf<br />
    daß, wenn sie geboren hätte, er ihr Kind fräße.</p>
<p>    5. Und sie gebar einen Sohn, ein Knäblein, der alle Heiden sollte<br />
    weiden mit der eisernen Rute; und ihr Kind ward entrückt zu GOtt und<br />
    seinem Stuhl.</p>
<p>    6. Und das Weib entfloh in die Wüste, da sie hatte einen Ort bereit<br />
    von GOtt, daß sie daselbst ernähret würde tausend zweihundertundsechzig<br />
    Tage.</p>
<p>    7. Und es erhub sich ein Streit im Himmel: Michael und seine Engel<br />
    stritten mit dem Drachen. Und der Drache stritt und seine Engel</p>
<p>    8. und siegeten nicht; auch ward ihre Stätte nicht mehr funden im<br />
    Himmel.</p>
<p>    9. Und es ward ausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da<br />
    heißt der Teufel und Satanas, der die ganze Welt verführet; und ward<br />
    geworfen auf die Erde; und seine Engel wurden auch dahin geworfen.</p>
<p>    10. Und ich hörete eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist<br />
    das Heil und die Kraft und das Reich und die Macht unsers GOttes,<br />
    seines Christus worden, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen<br />
    ist, der sie verklaget Tag und Nacht vor GOtt.</p>
<p>    11. Und sie haben ihn überwunden durch des Lammes Blut und durch das<br />
    Wort ihres Zeugnisses; und haben ihr Leben nicht geliebet bis an den Tod.</p>
<p>    12. Darum freuet euch, ihr Himmel, und die darinnen wohnen! Wehe<br />
    denen, die auf Erden wohnen und auf dem Meer; denn der Teufel kommt zu<br />
    euch hinab und hat einen großen Zorn und weiß, daß er wenig Zeit hat.</p>
<p>    13. Und da der Drache sah, daß er verworfen war auf die Erde,<br />
    verfolgete er das Weib, die das Knäblein geboren hatte.</p>
<p>    14. Und es wurden dem Weibe zween Flügel gegeben wie eines großen<br />
    Adlers, daß sie in die Wüste flöge an ihren Ort, da sie ernähret würde<br />
    eine Zeit und zwo Zeiten und eine halbe Zeit vor dem Angesichte der<br />
    Schlange.</p>
<p>    15. Und die Schlange schoß nach dem Weibe aus ihrem Munde ein Wasser<br />
    wie ein Strom, daß er sie ersäufete.</p>
<p>    16. Aber die Erde half dem Weibe und tat ihren Mund auf und verschlang<br />
    den Strom, den der Drache aus seinem Munde schoß.</p>
<p>    17. Und der Drache ward zornig über das Weib und ging hin, zu streiten<br />
    mit den übrigen von ihrem Samen, die da GOttes Gebote halten und haben<br />
    das Zeugnis JEsu Christi.</p>
<p>    <strong>Das 13. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich trat an den Sand des Meeres. Und sah ein Tier aus dem Meer<br />
    steigen, das hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen<br />
    Hörnern zehn Kronen und auf seinen Häuptern Namen der Lästerung.</p>
<p>    2. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Pardel und seine Füße<br />
    als Bärenfüße und sein Mund eines Löwen Mund. Und der Drache gab ihm<br />
    seine Kraft und seinen Stuhl und große Macht.</p>
<p>    3. Und ich sah seiner Häupter eines, als wäre es tödlich wund; und<br />
    seine tödliche Wunde ward heil. Und der ganze Erdboden verwunderte sich<br />
    des Tieres.</p>
<p>    4. Und beteten den Drachen an, der dem Tier die Macht gab, und beteten<br />
    das Tier an und sprachen: Wer ist dem Tier gleich? und wer kann mit ihm<br />
    kriegen?</p>
<p>    5. Und es ward ihm gegeben ein Mund, zu reden große Dinge und<br />
    Lästerung; und ward ihm gegeben, daß es mit ihm währete zweiundvierzig<br />
    Monden lang.</p>
<p>    6. Und es tat seinen Mund auf zur Lästerung gegen GOtt, zu lästern<br />
    seinen Namen und seine Hütte, und die im Himmel wohnen.</p>
<p>    7. Und ward ihm gegeben, zu streiten mit den Heiligen und sie zu<br />
    überwinden. Und ihm ward gegeben Macht über alle Geschlechter und<br />
    Sprachen und Heiden.</p>
<p>    8. Und alle, die auf Erden wohnen, beten es an, deren Namen nicht<br />
    geschrieben sind in dem lebendigen Buch des Lammes, das erwürget ist<br />
    von Anfang der Welt.</p>
<p>    9. Hat jemand Ohren, der höre!</p>
<p>    10. So jemand in das Gefängnis führet, der wird in das Gefängnis<br />
    gehen; so jemand mit dem Schwert tötet, der muß mit dem Schwert getötet<br />
    werden. Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen.</p>
<p>    11. Und ich sah ein ander Tier aufsteigen von der Erde; und hatte zwei<br />
    Hörner gleichwie das Lamm und redete wie der Drache.</p>
<p>    12. Und es tut alle Macht des ersten Tieres vor ihm; und es macht, daß<br />
    die Erde, und die darauf wohnen, anbeten das erste Tier, welches<br />
    tödliche Wunde heil worden war.</p>
<p>    13. Und tut große Zeichen, daß es auch macht Feuer vom Himmel fallen<br />
    vor den Menschen;</p>
<p>    14. und verführet, die auf Erden wohnen, um der Zeichen willen, die<br />
    ihm gegeben sind, zu tun vor dem Tier; und sagt denen, die auf Erden<br />
    wohnen, daß sie dem Tier ein Bild machen sollen, das die Wunde vom<br />
    Schwert hatte und lebendig worden war.</p>
<p>    15. Und es ward ihm gegeben, daß es dem Bilde des Tieres den Geist<br />
    gab, daß des Tieres Bild redete; und daß es machte, daß, welche nicht<br />
    des Tieres Bild anbeteten, ertötet würden.</p>
<p>    16. Und machte allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und<br />
    Armen, die Freien und Knechte, daß es ihnen ein Malzeichen gab an ihre<br />
    rechte Hand oder an ihre Stirn,</p>
<p>    17. daß niemand kaufen oder verkaufen kann, er habe denn das<br />
    Malzeichen oder den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.</p>
<p>    18. Hier ist Weisheit. Wer Verstand hat, der überlege die Zahl des<br />
    Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist<br />
    sechshundert und sechsundsechzig.</p>
<p>    <strong>Das 14. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah ein Lamm stehen auf dem Berge Zion und mit ihm<br />
    hundertvierundvierzigtausend, die hatten den Namen seines Vaters<br />
    geschrieben an ihrer Stirn.</p>
<p>    2. Und hörete eine Stimme vom Himmel als eines großen Wassers und wie<br />
    eine Stimme eines großen Donners; und die Stimme, die ich hörete, war<br />
    als der Harfenspieler, die auf ihren Harfen spielen.</p>
<p>    3. Und sangen wie ein neu Lied vor dem Stuhl und vor den vier Tieren<br />
    und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen ohne die<br />
    hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde.</p>
<p>    4. Diese sind&#8217;s, die mit Weibern nicht befleckt sind; denn sie sind<br />
    Jungfrauen und folgen dem Lamm nach, wo es hingehet. Diese sind erkauft<br />
    aus den Menschen zu Erstlingen GOtt und dem Lamm.</p>
<p>    5. Und in ihrem Munde ist kein Falsches funden; denn sie sind<br />
    unsträflich vor dem Stuhl GOttes.</p>
<p>    6. Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte<br />
    ein ewig Evangelium, zu verkündigen denen, die auf Erden sitzen und<br />
    wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern;</p>
<p>    7. und sprach mit großer Stimme: Fürchtet GOtt und gebet ihm die Ehre;<br />
    denn die Zeit seines Gerichts ist kommen; und betet an den, der gemacht<br />
    hat Himmel und Erde und Meer und die Wasserbrunnen!</p>
<p>    8. Und ein anderer Engel folgete nach, der sprach: Sie ist gefallen,<br />
    sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein<br />
    ihrer Hurerei getränket alle Heiden.</p>
<p>    9. Und der dritte Engel folgete diesem nach und sprach mit großer<br />
    Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt das<br />
    Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand,</p>
<p>    10. der wird von dem Wein der Zornes GOttes trinken, der eingeschenket<br />
    und lauter ist in seines Zornes Kelch; und wird gequälet werden mit<br />
    Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm.</p>
<p>    11. Und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit;<br />
    und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet<br />
    und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.</p>
<p>    12. Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote<br />
    GOttes und den Glauben an JEsum.</p>
<p>    13. Und ich hörete eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe:<br />
    Selig sind die Toten, die in dem HErrn sterben, von nun an. Ja, der<br />
    Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen<br />
    ihnen nach.</p>
<p>    14. Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke sitzen<br />
    einen, der gleich war eines Menschen Sohn; der hatte eine güldene Krone<br />
    auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.</p>
<p>    15. Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel und schrie mit großer<br />
    Stimme zu dem, der auf der Wolke saß: Schlage an mit deiner Sichel und<br />
    ernte; denn die Zeit zu ernten ist kommen; denn die Ernte der Erde ist<br />
    dürre worden.</p>
<p>    16. Und der auf der Wolke saß, schlug an mit seiner Sichel an die<br />
    Erde; und die Erde ward geerntet.</p>
<p>    17. Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel im Himmel, der hatte<br />
    eine scharfe Hippe.</p>
<p>    18. Und ein anderer Engel ging aus dem Altar, der hatte Macht über das<br />
    Feuer und rief mit großem Geschrei zu dem, der die scharfe Hippe hatte,<br />
    und sprach: Schlag an mit deiner scharfen Hippe und schneide die<br />
    Trauben auf Erden; denn ihre Beeren sind reif.</p>
<p>    19. Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt<br />
    die Reben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zornes GOttes.</p>
<p>    20. Und die Kelter ward außer der Stadt gekeltert; und das Blut ging<br />
    von der Kelter bis an die Zäume der Pferde, durch tausend sechshundert<br />
    Feldwegs.</p>
<p>    <strong>Das 15. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah ein ander Zeichen im Himmel, das war groß und<br />
    wundersam: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit<br />
    denselbigen ist vollendet der Zorn GOttes.</p>
<p>    2. Und sah als ein gläsern Meer, mit Feuer gemenget; und die den Sieg<br />
    behalten hatten an dem Tier und seinem Bilde und seinem Malzeichen und<br />
    seines Namens Zahl, daß sie stunden an dem gläsernen Meer und hatten<br />
    GOttes Harfen.</p>
<p>    3. Und sangen das Lied Mose&#8217;s, des Knechts GOttes, und das Lied des<br />
    Lammes und sprachen: Groß und wundersam sind deine Werke, HErr,<br />
    allmächtiger GOtt; gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der<br />
    Heiligen!</p>
<p>    4. Wer soll dich nicht fürchten, HErr, und deinen Namen preisen? Denn<br />
    du bist allein heilig. Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor<br />
    dir; denn deine Urteile sind offenbar worden.</p>
<p>    5. Danach sah ich, und siehe, da ward aufgetan der Tempel der Hütte<br />
    des Zeugnisses im Himmel.</p>
<p>    6. Und gingen aus dem Tempel die sieben Engel, die die sieben Plagen<br />
    hatten, angetan mit reiner, heller Leinwand, und umgürtet an ihren<br />
    Brüsten mit güldenen Gürteln.</p>
<p>    7. Und eines der vier Tiere gab den sieben Engeln sieben güldene<br />
    Schalen voll Zornes GOttes, der da lebet von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
<p>    8. Und der Tempel ward voll Rauchs vor der Herrlichkeit GOttes und vor<br />
    seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis daß die<br />
    sieben Plagen der sieben Engel vollendet wurden.</p>
<p>    <strong>Das 16. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich hörete eine große Stimme aus dem Tempel, die sprach zu den<br />
    sieben Engeln: Gehet hin und gießet aus die Schalen des Zornes GOttes<br />
    auf die Erde.</p>
<p>    2. Und der erste ging hin und goß seine Schale aus auf die Erde. Und<br />
    es ward eine böse und arge Drüse an den Menschen, die das Malzeichen<br />
    des Tieres hatten, und die sein Bild anbeteten.</p>
<p>    3. Und der andere Engel goß aus seine Schale ins Meer. Und es ward<br />
    Blut, als eines Toten; und alle lebendigen Seelen starben in dem Meer.</p>
<p>    4. Und der dritte Engel goß aus seine Schale in die Wasserströme und<br />
    in die Wasserbrunnen. Und es ward Blut.</p>
<p>    5. Und ich hörete den Engel sagen: HErr, du bist gerecht, der da ist,<br />
    und der da war, und heilig, daß du solches geurteilt hast.</p>
<p>    6. Denn sie haben das Blut der Heiligen und der Propheten vergossen,<br />
    und Blut hast du ihnen zu trinken gegeben; denn sie sind&#8217;s wert.</p>
<p>    7. Und ich hörete einen andern Engel aus dem Altar sagen: Ja, HErr,<br />
    allmächtiger GOtt, deine Gerichte sind wahrhaftig und gerecht.</p>
<p>    8. Und der vierte Engel goß aus seine Schale in die Sonne, und ward<br />
    ihm gegeben, den Menschen heiß zu machen mit Feuer.</p>
<p>    9. Und den Menschen ward heiß vor großer Hitze, und lästerten den<br />
    Namen GOttes, der Macht hat über diese Plagen; und taten nicht Buße,<br />
    ihm die Ehre zu geben.</p>
<p>    10. Und der fünfte Engel goß aus seine Schale auf den Stuhl des<br />
    Tieres. Und sein Reich ward verfinstert; und sie zerbissen ihre Zungen<br />
    vor Schmerzen</p>
<p>    11. und lästerten GOtt im Himmel vor ihren Schmerzen und vor ihren<br />
    Drüsen; und taten nicht Buße für ihre Werke.</p>
<p>    12. Und der sechste Engel goß aus seine Schale auf den großen<br />
    Wasserstrom Euphrat; und das Wasser vertrocknete, auf daß bereitet<br />
    würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne.</p>
<p>    13. Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tieres<br />
    und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen<br />
    gleich den Fröschen.</p>
<p>    14. Und sind Geister der Teufel; die tun Zeichen und gehen aus zu den<br />
    Königen auf Erden und auf den ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln<br />
    in den Streit auf jenen großen Tag GOttes, des Allmächtigen.</p>
<p>    15. Siehe, ich komme wie ein Dieb! Selig ist, der da wachet und hält<br />
    seine Kleider, daß er nicht bloß wandele, und man nicht seine Schande<br />
    sehe.</p>
<p>    16. Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf hebräisch<br />
    Harmageddon.</p>
<p>    17. Und der siebente Engel goß aus seine Schale in die Luft. Und es<br />
    ging aus eine Stimme vom Himmel aus dem Stuhl, die sprach: Es ist<br />
    geschehen.</p>
<p>    18. Und es wurden Stimmen und Donner und Blitze; und ward ein großes<br />
    Erdbeben, daß solches nicht gewesen ist, seit der Zeit Menschen auf<br />
    Erden gewesen sind, solches Erdbeben also groß.</p>
<p>    19. Und aus der großen Stadt wurden drei Teile, und die Städte der<br />
    Heiden fielen. Und Babylon, der großen, ward gedacht vor GOtt, ihr zu<br />
    geben den Kelch des Weins von seinem grimmigen Zorn.</p>
<p>    20. Und alle Inseln entflohen, und keine Berge wurden funden.</p>
<p>    21. Und ein großer Hagel als ein Zentner fiel vom Himmel auf die<br />
    Menschen. Und die Menschen lästerten GOtt über der Plage des Hagels;<br />
    denn seine Plage ist sehr groß.</p>
<p>    <strong>Das 17. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen<br />
    hatten, redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir zeigen das<br />
    Urteil der großen Hure, die da auf vielen Wassern sitzt,</p>
<p>    2. mit welcher gehuret haben die Könige auf Erden, und die da wohnen<br />
    auf Erden, trunken worden sind von dem Wein ihrer Hurerei.</p>
<p>    3. Und er brachte mich im Geist in die Wüste. Und ich sah das Weib<br />
    sitzen auf einem rosinfarbenen Tier; das war voll Namen der Lästerung<br />
    und hatte sieben Häupter und zehn Hörner.</p>
<p>    4. Und das Weib war bekleidet mit Scharlach und Rosinfarbe und<br />
    übergüldet mit Golde und Edelgestein und Perlen und hatte einen<br />
    güldenen Becher in der Hand voll Greuels und Unsauberkeit ihrer Hurerei;</p>
<p>    5. und an ihrer Stirn geschrieben den Namen, das Geheimnis: Die große<br />
    Babylon, die Mutter der Hurerei und aller Greuel auf Erden.</p>
<p>    6. Und ich sah das Weib trunken von dem Blut der Heiligen und von dem<br />
    Blut der Zeugen JEsu. Und ich verwunderte mich sehr, da ich sie sah.</p>
<p>    7. Und der Engel sprach zu mir: Warum verwunderst du dich? Ich will<br />
    dir sagen das Geheimnis von dem Weibe und von dem Tier, das sie trägt,<br />
    und hat sieben Häupter und zehn Hörner.</p>
<p>    8. Das Tier, das du gesehen hast, ist gewesen und ist nicht und wird<br />
    wiederkommen aus dem Abgrund und wird fahren in die Verdammnis, und<br />
    werden sich verwundern, die auf Erden wohnen (deren Namen nicht<br />
    geschrieben stehen in dem Buch des Lebens von Anfang der Welt), wenn<br />
    sie sehen das Tier, daß es gewesen ist und nicht ist, wiewohl es doch<br />
    ist.</p>
<p>    9. Und hier ist der Sinn, da Weisheit zu gehöret. Die sieben Häupter<br />
    sind sieben Berge, auf welchen das Weib sitzt, und sind sieben Könige.</p>
<p>    10. Fünf sind gefallen, und einer ist, und der andere ist noch nicht<br />
    kommen, und wenn er kommt, muß er eine kleine Zeit bleiben.</p>
<p>    11. Und das Tier, das gewesen ist und nicht ist, das ist der achte und<br />
    ist von den sieben und fährt in die Verdammnis.</p>
<p>    12. Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige,<br />
    die das Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie<br />
    eine Zeit Macht empfangen mit dem Tier.</p>
<p>    13. Diese haben eine Meinung und werden ihre Kraft und Macht geben dem<br />
    Tier.</p>
<p>    14. Diese werden streiten mit dem Lamm, und das Lamm wird sie<br />
    überwinden; denn es ist der HErr aller Herren und der König aller<br />
    Könige; und mit ihm die Berufenen und Auserwählten und Gläubigen.</p>
<p>    15. Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, da die Hure<br />
    sitzt, sind Völker und Scharen und Heiden und Sprachen.</p>
<p>    16. Und die zehn Hörner, die du gesehen hast auf dem Tier, die werden<br />
    die Hure hassen und werden sie wüste machen und bloß und werden ihr<br />
    Fleisch essen und werden sie mit Feuer verbrennen.</p>
<p>    17. Denn GOtt hat&#8217;s ihnen gegeben in ihr Herz, zu tun seine Meinung<br />
    und zu tun einerlei Meinung und zu geben ihr Reich dem Tier, bis daß<br />
    vollendet werden die Worte GOttes.</p>
<p>    18. Und das Weib, das du gesehen hast, ist die große Stadt, die das<br />
    Reich hat über die Könige auf Erden.</p>
<p>    <strong>Das 18. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und danach sah ich einen andern Engel niederfahren vom Himmel, der<br />
    hatte eine große Macht, und die Erde ward erleuchtet von seiner Klarheit.</p>
<p>    2. Und schrie aus Macht mit großer Stimme und sprach: Sie ist<br />
    gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große, und eine Behausung der<br />
    Teufel worden und ein Behältnis aller unreinen Geister und ein<br />
    Behältnis aller unreinen und feindseligen Vögel.</p>
<p>    3. Denn von dem Wein des Zorns ihrer Hurerei haben alle Heiden<br />
    getrunken; und die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben,<br />
    und ihre Kaufleute sind reich worden von ihrer großen Wollust.</p>
<p>    4. Und ich hörete eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus<br />
    von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf<br />
    daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen;</p>
<p>    5. Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und GOtt denkt an ihren<br />
    Frevel.</p>
<p>    6. Bezahlet sie, wie sie euch bezahlet hat, und macht&#8217;s ihr zwiefältig<br />
    nach ihren Werken; und mit welchem Kelch sie euch eingeschenket hat,<br />
    schenket ihr zwiefältig ein.</p>
<p>    7. Wieviel sie sich herrlich gemacht und ihren Mutwillen gehabt hat,<br />
    so viel schenket ihr Qual und Leid ein. Denn sie spricht in ihrem<br />
    Herzen: Ich sitze und bin eine Königin und werde keine Witwe sein, und<br />
    Leid werde ich nicht sehen.</p>
<p>    8. Darum werden ihre Plagen auf einen Tag kommen, der Tod, Leid und<br />
    Hunger; mit Feuer wird sie verbrannt werden. Denn stark ist GOtt der<br />
    HErr, der sie richten wird.</p>
<p>    9. Und es werden sie beweinen und sich über sie beklagen die Könige<br />
    auf Erden, die mit ihr gehuret und Mutwillen getrieben haben, wenn sie<br />
    sehen werden den Rauch von ihrem Brande.</p>
<p>    10. Und werden von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual und sprechen:<br />
    Wehe, wehe, die große Stadt Babylon, die starke Stadt! Auf eine Stunde<br />
    ist dein Gericht kommen.</p>
<p>    11. Und die Kaufleute auf Erden werden weinen und Leid tragen bei sich<br />
    selbst, daß ihre Ware niemand mehr kaufen wird,</p>
<p>    12. die Ware des Goldes und Silbers und Edelgesteins und die Perlen<br />
    und Seide und Purpur und Scharlach und allerlei Thinenholz und allerlei<br />
    Gefäß von Elfenbein und allerlei Gefäß von köstlichem Holz und von Erz<br />
    und von Eisen und von Marmor</p>
<p>    13. und Zimt und Thymian und Salben und Weihrauch und Wein und Öl und<br />
    Semmeln und Weizen und Vieh und Schafe und Pferde und Wagen und<br />
    Leichname und Seelen der Menschen.</p>
<p>    14. Und das Obst, daran deine Seele Lust hatte, ist von dir gewichen;<br />
    und alles, was völlig und herrlich war, ist von dir gewichen; und du<br />
    wirst solches nicht mehr finden.</p>
<p>    15. Die Kaufleute solcher Ware, die von ihr sind reich worden, werden<br />
    von ferne stehen vor Furcht ihrer Qual, weinen und klagen</p>
<p>    16. und sagen: Wehe, wehe! die große Stadt, die bekleidet war mit<br />
    Seide und Purpur und Scharlach und übergüldet war mit Golde und<br />
    Edelgestein und Perlen!</p>
<p>    17. Denn in einer Stunde ist verwüstet solcher Reichtum. Und alle<br />
    Schiffsherren und der Haufe, die auf den Schiffen hantieren, und<br />
    Schiffsleute, die auf dem Meer hantieren, stunden von ferne</p>
<p>    18. und schrieen, da sie den Rauch von ihrem Brande sahen, und<br />
    sprachen: Wer ist gleich der großen Stadt?</p>
<p>    19. Und sie warfen Staub auf ihre Häupter und schrieen, weineten und<br />
    klagten und sprachen: Wehe, wehe! die große Stadt, in welcher reich<br />
    worden sind alle, die da Schiffe im Meer hatten, von ihrer Ware! Denn<br />
    in einer Stunde ist sie verwüstet.</p>
<p>    20. Freue dich über sie, Himmel und ihr heiligen Apostel und<br />
    Propheten! Denn GOtt hat euer Urteil an ihr gerichtet.</p>
<p>    21. Und ein starker Engel hub einen großen Stein auf als einen<br />
    Mühlstein warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm<br />
    verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr erfunden werden.</p>
<p>    22. Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Pfeifer und Posaunen<br />
    soll nicht mehr in dir gehöret werden; und kein Handwerksmann einiges<br />
    Handwerks soll mehr in dir erfunden werden; und die Stimme der Mühle<br />
    soll nicht mehr in dir gehöret werden;</p>
<p>    23. und das Licht der Leuchte soll nicht mehr in dir leuchten; und die<br />
    Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehöret<br />
    werden; denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden; denn durch deine<br />
    Zauberei sind verirret worden alle Heiden.</p>
<p>    24. Und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr erfunden<br />
    worden und aller derer, die auf Erden erwürget sind.</p>
<p>    <strong>Das 19. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Danach hörete ich eine Stimme großer Scharen im Himmel, die<br />
    sprachen: Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei GOtt, unserm<br />
    HErrn!</p>
<p>    2. Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große<br />
    Hure verurteilet hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbet, und<br />
    hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gerächt.</p>
<p>    3. Und sprachen zum andernmal: Halleluja! Und der Rauch gehet auf<br />
    ewiglich.</p>
<p>    4. Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Tiere fielen nieder<br />
    und beteten an GOtt, der auf dem Stuhl saß, und sprachen: Amen Halleluja!</p>
<p>    5. Und eine Stimme ging von dem Stuhl: Lobet unsern GOtt, alle seine<br />
    Knechte, und die ihn fürchten, beide, klein und groß!</p>
<p>    6. Und ich hörete eine Stimme einer großen Schar und wie eine Stimme<br />
    großer Wasser und wie eine Stimme starker Donner, die sprachen:<br />
    Halleluja! Denn der allmächtige GOtt hat das Reich eingenommen.</p>
<p>    7. Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn<br />
    die Hochzeit des Lammes ist kommen, und sein Weib hat sich bereitet.</p>
<p>    8. Und es ward ihr gegeben, sich anzutun mit reiner und schöner Seide.<br />
    (Die Seide aber ist die Gerechtigkeit der Heiligen.)</p>
<p>    9. Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Abendmahl des<br />
    Lammes berufen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind wahrhaftige Worte<br />
    GOttes.</p>
<p>    10. Und ich fiel vor ihn zu seinen Füßen, ihn anzubeten. Und er sprach<br />
    zu mir: Siehe zu, tu es nicht; ich bin dein Mitknecht und deiner Brüder<br />
    und derer, die das Zeugnis JEsu haben. Bete GOtt an! (Das Zeugnis aber<br />
    JEsu ist der Geist der Weissagung.)</p>
<p>    11. Und ich sah den Himmel aufgetan; und siehe, ein weiß Pferd, und<br />
    der darauf saß, hieß Treu und Wahrhaftig und richtet und streitet mit<br />
    Gerechtigkeit.</p>
<p>    12. Und seine Augen sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt<br />
    viel Kronen; und hatte einen Namen geschrieben den niemand wußte denn<br />
    er selbst.</p>
<p>    13. Und war angetan mit einem Kleide, das mit Blut besprenget war; und<br />
    sein Name heißt GOttes Wort.</p>
<p>    14. Und ihm folgete nach das Heer im Himmel auf weißen Pferden,<br />
    angetan mit weißer und reiner Seide.</p>
<p>    15. Und aus seinem Munde ging ein scharf Schwert, daß er damit die<br />
    Heiden schlüge; und er wird sie regieren mit der eisernen Rute. Und er<br />
    tritt die Kelter des Weins des grimmigen Zornes des allmächtigen GOttes.</p>
<p>    16. Und hat einen Namen geschrieben auf seinem Kleid und auf seiner<br />
    Hüfte also: Ein König aller Könige und ein HErr aller Herren.</p>
<p>    17. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit<br />
    großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen:<br />
    Kommet und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen GOttes,</p>
<p>    18. daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das<br />
    Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das<br />
    Fleisch aller Freien und Knechte, beide, der Kleinen und der Großen.</p>
<p>    19. Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere<br />
    versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit<br />
    seinem Heer.</p>
<p>    20. Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der<br />
    die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführete, die das Malzeichen<br />
    des Tieres nahmen, und die das Bild des Tieres anbeteten; lebendig<br />
    wurden diese beide in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel<br />
    brannte.</p>
<p>    21. Und die andern wurden erwürget mit dem Schwert des, der auf dem<br />
    Pferde saß, das aus seinem Munde ging. Und alle Vögel wurden satt von<br />
    ihrem Fleisch.</p>
<p>    <strong>Das 20. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel<br />
    zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand</p>
<p>    2. und ergriff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel<br />
    und der Satan, und band ihn tausend Jahre.</p>
<p>    3. Und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte oben<br />
    darauf, daß er nicht verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet<br />
    würden tausend Jahre; und danach muß er los werden eine kleine Zeit.</p>
<p>    4. Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward<br />
    gegeben das Gericht; und die Seelen der Enthaupteten um des Zeugnisses<br />
    JEsu und um des Wortes GOttes willen, und die nicht angebetet hatten<br />
    das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an<br />
    ihre Stirn und auf ihre Hand: diese lebten und regierten mit Christo<br />
    tausend Jahre.</p>
<p>    5. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend<br />
    Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.</p>
<p>    6. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung;<br />
    über solche hat der andere Tod keine Macht, sondern sie werden Priester<br />
    GOttes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.</p>
<p>    7. Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden<br />
    aus seinem Gefängnis</p>
<p>    8. und wird ausgehen, zu verführen die Heiden in den vier Vrtern der<br />
    Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln in einen Streit, welcher<br />
    Zahl ist wie der Sand am Meer.</p>
<p>    9. Und sie traten auf die Breite der Erde und umringeten das Heerlager<br />
    der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel das Feuer von GOtt aus<br />
    dem Himmel und verzehrete sie.</p>
<p>    10. Und der Teufel, der sie verführete, ward geworfen in den feurigen<br />
    Pfuhl und Schwefel, da das Tier und der falsche Prophet war; und werden<br />
    gequälet werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
<p>    11. Und ich sah einen großen weißen Stuhl und den, der darauf saß, vor<br />
    welches Angesicht floh die Erde und der Himmel; und ihnen ward keine<br />
    Stätte gefunden.</p>
<p>    12. Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor GOtt. Und<br />
    die Bücher wurden aufgetan; und ein ander Buch ward aufgetan, welches<br />
    ist des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den<br />
    Büchern, nach ihren Werken.</p>
<p>    13. Und das Meer gab die Toten, die darinnen waren; und der Tod und<br />
    die Hölle gaben die Toten, die darinnen waren. Und sie wurden<br />
    gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken.</p>
<p>    14. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl.<br />
    Das ist der andere Tod.</p>
<p>    15. Und so jemand nicht ward erfunden geschrieben in dem Buch des<br />
    Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.</p>
<p>    <strong>Das 21. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste<br />
    Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.</p>
<p>    2. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von<br />
    GOtt aus dem Himmel herabfahren, zubereitet als eine geschmückte Braut<br />
    ihrem Mann.</p>
<p>    3. Und hörete eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da,<br />
    eine Hütte GOttes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und<br />
    sie werden sein Volk sein, und er selbst, GOtt mit ihnen, wird ihr GOtt<br />
    sein.</p>
<p>    4. Und GOtt wird abwischen alle Tränen von ihren Augen. Und der Tod<br />
    wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerzen wird mehr<br />
    sein; denn das Erste ist vergangen.</p>
<p>    5. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und<br />
    er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß.</p>
<p>    6. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O der<br />
    Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von dem Brunn des<br />
    lebendigen Wassers umsonst.</p>
<p>    7. Wer überwindet der wird&#8217;s alles ererben; und ich werde sein GOtt<br />
    sein, und er wird mein Sohn sein.</p>
<p>    8. Den Verzagten aber und Ungläubigen, den Greulichen und Totschlägern<br />
    und Hurern und Zauberern und Abgöttischen und allen Lügnern, deren Teil<br />
    wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennet, welches ist<br />
    der andere Tod.</p>
<p>    9. Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben<br />
    Schalen voll hatten der letzten sieben Plagen, und redete mit mir und<br />
    sprach: Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes.</p>
<p>    10. Und führete mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und<br />
    zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus<br />
    dem Himmel von GOtt.</p>
<p>    11. Und hatte die Herrlichkeit GOttes; und ihr Licht war gleich dem<br />
    alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis.</p>
<p>    12. Und hatte große und hohe Mauern und hatte zwölf Tore und auf den<br />
    Toren zwölf Engel und Namen geschrieben, welche sind die zwölf<br />
    Geschlechter der Kinder Israel:</p>
<p>    13. vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei<br />
    Tore, vom Abend drei Tore.</p>
<p>    14. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Gründe und in denselbigen die<br />
    Namen der zwölf Apostel des Lammes.</p>
<p>    15. Und der mit mir redete, hatte ein gülden Rohr, daß er die Stadt<br />
    messen sollte und ihre Tore und Mauern.</p>
<p>    16. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die<br />
    Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feldwegs.<br />
    Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.</p>
<p>    17. Und er maß ihre Mauern, hundertvierundvierzig Ellen, nach dem Maß<br />
    eines Menschen, das der Engel hat.</p>
<p>    18. Und der Bau ihrer Mauern war von Jaspis und die Stadt von lauterem<br />
    Golde gleich dem reinen Glase.</p>
<p>    19. Und die Gründe der Mauern und der Stadt waren geschmückt mit<br />
    allerlei Edelsteinen. Der erste Grund war ein Jaspis; der andere ein<br />
    Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd,</p>
<p>    20. der fünfte ein Sardonich, der sechste ein Sardis, der siebente ein<br />
    Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topasier, der zehnte<br />
    ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.</p>
<p>    21. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, und ein jeglich Tor war von<br />
    einer Perle. Und die Gassen der Stadt waren lauter Gold, als ein<br />
    durchscheinend Glas.</p>
<p>    22. Und ich sah keinen Tempel darinnen; denn der HErr, der allmächtige<br />
    GOtt, ist ihr Tempel und das Lamm.</p>
<p>    23. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie ihr<br />
    scheinen; denn die Herrlichkeit GOttes erleuchtet sie, und ihre Leuchte<br />
    ist das Lamm.</p>
<p>    24. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in demselbigen Licht.<br />
    Und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in dieselbige bringen.</p>
<p>    25. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird<br />
    keine Nacht sein.</p>
<p>    26. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie<br />
    bringen.</p>
<p>    27. Und wird nicht hineingehen irgendein Gemeines, und das da Greuel<br />
    tut und Lügen, sondern die geschrieben sind in dem lebendigen Buch des<br />
    Lammes.</p>
<p>    <strong>Das 22. Kapitel</strong></p>
<p>    1. Und er zeigte mir einen lauteren Strom des lebendigen Wassers, klar<br />
    wie ein Kristall; der ging von dem Stuhl GOttes und des Lammes.</p>
<p>    2. Mitten auf ihrer Gasse und auf beiden Seiten des Stromes stund Holz<br />
    des Lebens, das trug zwölferlei Früchte und brachte seine Früchte alle<br />
    Monden; und die Blätter des Holzes dieneten zu der Gesundheit der Heiden.</p>
<p>    3. Und wird kein Verbannetes mehr sein; und der Stuhl GOttes und des<br />
    Lammes wird darinnen sein; und seine Knechte werden ihm dienen</p>
<p>    4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.</p>
<p>    5. Und wird keine Nacht da sein, und nicht bedürfen einer Leuchte oder<br />
    des Lichts der Sonne; denn GOtt der HErr wird sie erleuchten, und sie<br />
    werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.</p>
<p>    6. Und er sprach zu mir: Diese Worte sind gewiß und wahrhaftig. Und<br />
    GOtt, der HErr der heiligen Propheten, hat seinen Engel gesandt, zu<br />
    zeigen seinen Knechten, was bald geschehen muß.</p>
<p>    7. Siehe, ich komme bald! Selig ist, der da hält die Worte der<br />
    Weissagung in diesem Buch.</p>
<p>    8. Und ich bin Johannes, der solches gesehen und gehöret hat. Und da<br />
    ich es gehöret und gesehen, fiel ich nieder, anzubeten zu den Füßen des<br />
    Engels, der mir solches zeigete.</p>
<p>    9. Und er spricht zu mir: Siehe zu, tu es nicht; denn ich bin dein<br />
    Mitknecht und deiner Brüder, der Propheten, und derer, die da halten<br />
    die Worte dieses Buchs; bete GOtt an!</p>
<p>    10. Und er spricht zu mir: versiegle nicht die Worte der Weissagung in<br />
    diesem Buch; denn die Zeit ist nahe.</p>
<p>    11. Wer böse ist, der sei immerhin böse; und wer unrein ist, der sei<br />
    immerhin unrein. Aber wer fromm ist, der sei immerhin fromm; und wer<br />
    heilig ist, der sei immerhin heilig.</p>
<p>    12. Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, zu geben einem<br />
    jeglichen, wie seine Werke sein werden.</p>
<p>    13. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und<br />
    der Letzte.</p>
<p>    14. Selig sind, die seine Gebote halten, auf daß ihre Macht sei an dem<br />
    Holz des Lebens, und zu den Toren eingehen in die Stadt.</p>
<p>    15. Denn draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Hurer und die<br />
    Totschläger und die Abgöttischen und alle, die liebhaben und tun die<br />
    Lüge.</p>
<p>    16. Ich, JEsus, habe gesandt meinen Engel, solches euch zu zeugen an<br />
    die Gemeinden. Ich bin die Wurzel des Geschlechts Davids, ein heller<br />
    Morgenstern.</p>
<p>    17. Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es höret, der<br />
    spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; und wer da will, der nehme<br />
    das Wasser des Lebens umsonst.</p>
<p>    18. Ich bezeuge aber allen, die da hören die Worte der Weissagung in<br />
    diesem Buch: So jemand dazusetzt, so wird GOtt zusetzen auf ihn die<br />
    Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen.</p>
<p>    19. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung,<br />
    so wird GOtt abtun sein Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen<br />
    Stadt und von dem, was in diesem Buch geschrieben stehet.</p>
<p>    20. Es spricht, der solches zeuget: Ja, ich komme bald. Amen. Ja komm,<br />
    HErr JEsu!</p>
<p>    21. Die Gnade unsers HErrn JEsu Christi sei mit euch allen! Amen.</p>
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